Modul 1 – Stress
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Modul 2 – Verantwortung
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Modul 3 – Kommunikation
Modul 3 – Kommunikation
Modul 4 – Soziale Unterstützung
Modul 4 – Soziale Unterstützung
Modul 5 – Rückblick/Ausblick
Modul 5 – Rückblick/Ausblick

Ursachen der Glücksspielsucht - Person

Viele Betroffene weisen Ähnlichkeiten auf. So sind beispielsweise Männer viel häufiger als Frauen von Glücksspielsucht betroffen. Allerdings spielen Männer insgesamt auch häufiger Glücksspiele als Frauen: Nach einer repräsentativen Befragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung haben in den vergangenen 12 Monaten 51% der Männer, aber nur 41% der Frauen irgendein Glücksspiel gespielt.

Auch verschiedene Persönlichkeitsmerkmale finden sich häufig bei pathologischen Glücksspielern, wie z.B. eine hohe Impulsivität oder ein erhöhtes Risikoverhalten. Allerdings ist derzeit noch unklar, ob diese Eigenschaften Ursache oder Folge der Erkrankung sind. Ähnlich verhält es sich mit Depressionen oder Angststörungen: Man weiß heute, dass betroffene Glücksspieler/-innen häufig darunter leiden. Unklar ist, ob diese Erkrankungen Ursache oder Folge der Glücksspielsucht sind. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass bestimmte genetische bzw. neurobiologische Faktoren gehäuft bei Betroffenen auftreten.

Ob und wie ein Risikofaktor die Entwicklung der Erkrankung beeinflusst, hängt auch von den sogenannten Schutzfaktoren ab. Dazu gehören beispielsweise eine positive Selbstwahrnehmung, soziale Kompetenzen, positive Beziehungen und soziale Unterstützung.


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Es gibt nicht den "geborenen Spieler", der zwangsläufig süchtig wird. Trotzdem gibt es bestimmte Merkmale, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, glücksspielsüchtig zu werden.


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