Erläuterung

"Dein Einsatz. Mein Leben."
Wer denkt das nicht, wenn ein Partner, Kind oder anderes Familienmitglied glücksspielsüchtig ist?
Doch "einfach Aufhören" ist nicht so leicht - Glücksspielsucht ist eine Krankheit.

Wenn Ihr Angehöriger betroffen ist und Sie sich deshalb gestresst, belastet oder ohnmächtig fühlen, können Sie unser Online-Angebot nutzen.

Hier finden Sie Informationen zu den Hintergründen des kostenfreien Programms „Verspiel nicht mein Leben“, den Trägern des Projekts und zur begleitenden Studie „Verspiel nicht mein Leben – Entlastung für Angehörige pathologischer Glücksspieler (EfA)“.


Unser Anliegen: Hilfe für Angehörige von Glücksspielsüchtigen

Hintergrund des Angebots ist, dass es nach wie vor keine ausreichenden Angebote zur Unterstützung Angehöriger Glücksspielsüchtiger gibt. Es gibt zwar inzwischen erste regionale Angebote, diese sind aber häufig zeitlich begrenzt und nicht flächendeckend verfügbar. Daher möchten wir weitere Maßnahmen ergreifen, um die Situation der Angehörigen Glücksspielsüchtiger zu verbessern. Dazu gehört beispielsweise die Erstellung eines anonymen und kostenfreien Online-Angebots für Angehörige Glücksspielsüchtiger. In dem vorliegenden Programm erhalten Sie in sechs Modulen Informationen zu Grundlagen der Glücksspielsucht, Stress, Verantwortung, Kommunikation, soziale Unterstützung und Zukunftsplanung. Um das Programm möglichst optimal an den Bedürfnissen der betroffenen Angehörigen auszurichten, benötigen wir Ihre Unterstützung.

Ihr Beitrag: Hilfe zur Selbsthilfe für andere Angehörige

Bitte nehmen Sie sich in jedem Modul circa fünf Minuten Zeit und beantworten unsere Fragen zu den Inhalten des Programms EfA sowie zur Darstellung/Bedienbarkeit. Zudem bitten wir Sie, bevor Sie mit dem Programm starten und nachdem Sie das Programm abgeschlossen haben, einen circa 10-15-minütigen Fragebogen auszufüllen. Darin finden sich beispielsweise Fragen zum Spielverhalten Ihres spielenden Angehörigen oder zum Ausmaß der Belastung, der Sie ausgesetzt sind. Damit geben Sie uns wertvolle Informationen, die uns zum einen ermöglichen, das Online-Angebot zu optimieren und zum anderen dabei helfen, auf die Situation der Angehörigen aufmerksam zu machen. Natürlich können Sie Ihr Einverständnis zur Teilnahme an der Studie und zur Verwendung Ihrer Daten jederzeit bis zum Abschluss der Befragung widerrufen, ohne dass Ihnen daraus Nachteile entstehen. Im Verlauf Ihrer Programmteilnahme prüfen wir, ob Sie tatsächlich als Kandidat für die Studie geeignet sind. Sollte dies nicht zutreffen, werden wir Sie per E-Mail informieren. Selbstverständlich können Sie auch ohne Studienteilnahme das Programm weiterhin nutzen.


Die verantwortliche Leitung des Projekts liegt bei der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen BAS im Rahmen der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern in Zusammenarbeit mit der Universität Bamberg. Die Finanzierung erfolgt durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit.

Interessierte Kolleginnen und Kollegen können sich bei Fragen zum Projekt gerne an uns wenden und einen Beraterzugang erhalten.

Ansprechpartner für Ihre Fragen sind:
Dr. phil. Ursula Buchner, Diplom-Psychologin (089 530730-16, ursula.buchner@bas-muenchen.de)
Dipl.-Psych. Helena Danninger (089 530730-20, helena.danninger@bas-muenchen.de).